Salmonellen im Kühlschrank: Tipps zur Reinigung

Nicht in Restaurant oder Bar lauert die Salmonellengefahr, besonders hoch ist das Risiko in den eigenen vier Wänden, und zwar im Kühlschrank. Wo der eine oder andere noch denken mag, die meisten Bakterien fühlten sich im Toiletten- und Badbereich besonders wohl, irrt. Gerade ungenügend gereinigte Kühlflächen bieten beste Voraussetzungen für die Verbreitung von Salmonellen in Produkten von Huhn und Schwein. Wie können Sie diese Gefahr bei sich einschränken?

Hygiene ist das A und O. Regelmäßiges Abtauen gehört dabei genauso zur Hausordnung, wie das Abwischen – oder besser noch: Abwaschen – der Ablageflächen innerhalb des Kühlschranks. Nutzen Sie dazu am besten einen Spritzer heißen Essigwassers, um die Keimzahl gering zu halten und potentielle Bakterien abzuschrecken.

Doch auch der Umgang mit gekühlten Lebensmitteln spielt der der Vorbeugung von Durchfallerkrankungen und Lebensmittelvergiftungen eine wichtige Rolle. So sollten Sie offene Fleischprodukte – also alle Produkte, die nicht im Originalzustand eingeschweißt sind – nicht zusammen mit anderen geöffneten Waren, wie Milch oder Butter, lagern. Denn beides stellt perfekten Nährboden für Salmonellen dar. Achten Sie dabei auch darauf, nach der Lagerung von Fleischprodukten im Kühlfach schnellstmöglich überschüssige Abtau-Flüssigkeit zu entfernen. Denn obwohl das Fleisch vielleicht längst verarbeitet ist, so leben die Keime im Abtau-Wasser weiter und übertragen sich noch schneller auf weitere Lebensmittel.

Bei der Zubereitung von nicht einhundertprozentig frischem Fleisch sehen Sie bestenfalls davon ab, es medium oder gar rosa zu braten. Gerade in ungenügend erhitztem Geflügel fühlen sich die Bakterien wohl. Konsultieren Sie bei Salmonellen Symptomen, wie Bauchschmerzen, Magen-Darm-Entzündungen, Erbrechen oder gar Fieber, in jedem Fall Ihren Arzt, denn diese Keime kann man den Lebensmitteln, wie Eiern oder Hackfleisch, nicht ansehen und die Inkubationszeit beträgt mindestens fünf Stunden.