Kühlschrank-Transport – liegend oder im Stehen?

Bei Ihnen steht ein Umzug ins Haus? Oder Sie benötigen einen neuen Kühlschrank? In beiden Fällen müssen Sie sich eine wichtige Frage stellen: Wie soll der Transport vonstatten gehen? Denn wie bei einem Gefrierschrank oder anderweit technischem Gerät mit innerer Flüssigkeit, kann beim Transportieren so einiges schief gehen. Denken Sie einfach an ein Auto. Das könnten Sie schließlich auch nicht ohne weiteres kopfüber liegend abschleppen …

Wer beim Umzug keine spezielle Firma für große Möbel und Geräte beauftragt oder den neuen Einbaukühlschrank aus Kostengründen doch lieber selbst nach Hause bringen will, dem ist mit einem (wenn auch großen) Auto meist nicht geholfen. Die Kühlflüssigkeit und das Kompressorenöl im liegenden Kühlgerät können zwar theoretisch ihre Wege durch die Schläuche und Leitungen bahnen, sind aber praktisch nur an der einen Stelle sinnvoll, wo sie auch zum Einsatz kommen. Um Unterdruck oder Fehlmengen beider Flüssigkeiten zu vermeiden, sollten solche Geräte idealer Weise stehend transportiert werden, um größere, innere Schäden am Kompressor zu vermeiden.

Kühlschrank transportieren – Im Liegen nur mit Ruhepause

Bei Mini-Kühlschränken und kleineren Geräten mag die Transport-Umsetzung kein Problem sein, bei größeren ist das jedoch schon schwieriger. Sollten Sie also, um die Transportstabilität zu garantieren und nicht bei abruptem Bremsen auch noch äußere Schäden hervor zu rufen, ist es durchaus möglich, einen Kühlschrank auch im Liegen zu transportieren. Dabei sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, ihn erst nach 24 Stunden Ruhepause wieder in Betrieb zu nehmen. In dieser Zeit haben sich die Flüssigkeiten wieder an Ort und Stelle versammelt und sind zum Einsatz bereit. Dann den Kühlschrank einräumen und wieder hinein in den Alltag!