Kühlschrank mit Wasserspender (Vorteile & Nachteile)

Ein Kühlschrank mit Wasserspender ist eine wirklich feine Sache. Besonders im Sommer, wenn der Durst nach einem Sonnenbad groß ist, kann man einfach in die Küche gehen, einen Becher unter den Spender halten und das kühle Nass genießen. Aber wie alle technischen Geräte hat auch ein Kühlschrank mit Wasserspender Vorteile und Nachteile, Luxus-Wirkung und einhergehende Macken. Was müssen Sie nun bei der Anschaffung beachten?

Zum einen muss der Side-By-Side-Kühlschrank, wenn er mit einem Wasserspender ausgestattet ist und vielleicht sogar noch Eiswürfel produziert, bezüglich des Kühlvolumens unter die Lupe genommen werden. Denn sobald eine Zusatzfunktion in den Kühlschrank integriert wird, leidet natürlich der Innenraum darunter. Wenn Sie zum anderen den restlichen Platz als absolut ausreichend für Ihre Familie empfinden und Sie zudem viel Mineralwasser verbrauchen, lohnt sich die Anschaffung tatsächlich. Denn nach wie vor ist das deutsche Leitungswasser wirklich hygienisch einwandfrei und noch billiger als Selters-Flaschen des nächsten Supermarktes. Ganz zu schweigen vom Kistenschleppen und vom Ärger bei der Pfandrückgabe.

Doch natürlich ist es wie bei jeder Neu-Anschaffung: Beste Technik und höchste Entwicklungsstufen eines jeweiligen Gerätes sind keinesfalls gleichbedeutend mit der Minimierung von Problemen. Ein Wasserspender am Kühlschrank hat auch Nachteile. So kann es vorkommen, dass der Spender nach aufwendigem Reinigungsprozedere zu tropfen beginnt. Durch den Wasserdurchlauf ist der Kühlschrank beinahe wie eine Waschmaschine zu behandeln. Die Dichtungen verschleißen und Filter können verkalken. Der Wasserstrahl ist nicht mehr so konstant wie in den ersten Wochen oder das Wasser beginnt, muffig zu schmecken. Und in den meisten Fällen muss man höhere Energiekosten für das Gerät einplanen. Da bleibt zu überlegen, ob es nicht einfacher ist, an heißen Tagen ein Flasche Wasser in den Kühlschrank zu legen und auf den Spender zu verzichten …